Fuß (Leistungen)

Unser Fuß setzt sich aus 26 Einzelknochen, 24 Muskelgruppen und etwa 2 Dutzend Einzelgelenken zusammen.

 

Störungen des komplexen Zusammenspiels der einzelnen Bewegungssegmente können zu Beeinträchtigungen des Gangbildes und Schmerzen beim Gehen und Stehen führen. Durch meine Spezialisierung auf die Behandlung von Fußbeschwerden fällt es mir zumeist leicht auch langwierige oder komplexe Fußprobleme zufriedenstellen zu lösen.

 

Häufige Ursachen für Fußschmerzen sind:

  • Fehlstellungen: Zum Beispiel der Hallux valgus , die Hammerzehe oder der Knick-Senkfuß verlaufen über Jahre voranschreitend und führen im Verlauf oft zu Schmerzen.
  • Arthrose: Abnützungen des Gelenkknorpels (=Arthrose) können durch chronische Überlastung oder vorhergehende Verletzungen hervorgerufen sein. Arthrosen des Sprunggelenks sowie des Großzehengrundgelenks (=Hallux rigidus) sind häufige Krankheitsbilder die zu Schmerzen und Schwellungen führen.
  • Entzündungen der Sehnenansätze (Enthesopathien): Umgangssprachlich als „Fersensporn“ bezeichnet, bereiten Entzündungen der Sehnenansätze der Plantarfaszie (Plantarfaszitis) oder der Achillessehne sehr häufig Beschwerden. Manchmal kann auch eine knöcherne Auflagerung am Fersenbein (Haglund Exostose) die Beschwerden mit verursachen.
  • Nervenkompressions Syndrome: Engpaß-Syndrome von Nerven im Fußbereich (z.B. Morton Neurom, Tarsaltunnelsyndrom) sind neben typischer Schmerzen oft auch durch Verminderung der Berührungsempfindlichkeit (Sensibilitätsstörungen) gekennzeichnet.
  • Begleiterkrankungen: Da Diabetes mellitus oftmals mit Empfindungsstörungen (Neuropathie) und Durchblutungsstörungen (Angiopathie) der Füße kombiniert ist, können chronische und schlecht heilende Druckstellen und Wunden entstehen (=diabetisches Fusssyndrom).
  • Verletzungen: Der Achillessehnenriß und Zerrungen des Sprunggelenks sind die häufigsten Bandverletzungen im Freizeitbereich.

Behandlung

Zur Sicherung der Diagnose hat für mich die körperliche Untersuchung die wichtigste Bedeutung. Zusätzlich sind meist im Stehen aufgenommene Standardröntgenbilder sinnvoll. Bei Bedarf kommen bei mir Spezialuntersuchungen wie z.B. Ultraschall, Magnetresonannztomographie (MRT), Nervenleitgeschwindigkeitsmessung und die Ganganalyse zur Anwendung.

Die meisten Beschwerden am Fuß behandle ich durch Ausschöpfen der nicht-operativen Therapien. Unter anderem kommen Infiltrationen, Physiotherapie mit Heilgymnastik, entzündungshemmende Medikamente und Stosswellentherapie zum Einsatz. Von besonderer Bedeutung ist oft die Versorgung durch einen orthopädischen Schuhmacher mit dem ich sehr eng zusammen arbeite.

Einige Erkrankungen des Fußes sind nur durch eine Operation nachhaltig zu verbessern. Hierbei wende ich offene, gedeckte (minimal-invasiv) oder auch arthroskopische („Gelenkspiegelung“) Techniken an. Um die hohen Erwartungen meiner Patienten im Fußbereich zu erfüllen.

 

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